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EURES
Presseartikel12 Dezember 2018Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

Vorstellungsgespräche im „Speed-Dating“-Format in Madrid: EURES Spanien und EURES Schweden tun sich bei der Vermittlung von Arbeitskräften in der Gastronomie zusammen

Bei der dritten Auflage einer innovativen „Speed-Dating“-Veranstaltung für das Gaststättengewerbe arbeiteten EURES Spanien und EURES Schweden eng zusammen. Dabei handelte es sich um die jüngste Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Köche in Schweden“.

‘Speed dating’ interviews in Madrid: EURES Spain and EURES Sweden team up to create opportunities in the catering industry
© Daniel Bellón Serrano, 2018

„Das Projekt zur Vermittlung von Köchen begann bereits 2015. Jedes Jahr finden in Spanien mindestens zwei Recruiting-Veranstaltungen statt“, erläutert Daniel Bellón Serrano, Berater bei EURES Spanien. „Wir haben hier eine eindeutige Win-Win-Situation: Schweden verzeichnet deutliche Zuwächse im Gastgewerbe, und in Spanien besteht eine lange Tradition in der Ausbildung von Köchen und anderen Fachkräften für das Gaststättengewerbe mit entsprechend vielen Fachschulen im gesamten Land.“

An der neuesten Ausgabe dieser einzigartigen Recruiting-Veranstaltung im Jahr 2018 in Madrid nahmen Vertreter von zehn schwedischen Restaurants teil (fünf davon waren persönlich anwesend, fünf weitere beteiligten sich online), die für ihre Betriebe auf der Suche nach Köchen waren. Niklas Cramer vom Hotel Falkenberg Strandbad suchte ebenfalls Mitarbeiter für sein Restaurant mit Meerblick. „Wir haben schon früher Mitarbeiter aus Spanien eingestellt, mit denen wir sehr zufrieden waren“, so Niklas Cramer. „Wir haben zwei Vollzeitkräfte und vier Saisonkräfte für den Sommer eingestellt. Die haben alle hervorragend gearbeitet – ich war mehr als zufrieden!“

Die Vorstellungsgespräche bei der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der spanischen öffentlichen Arbeitsverwaltung orientierten sich am „Speed-Dating“-Format. Während der mehrstündigen Veranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich den Vertretern der Restaurants in vier bis acht Gesprächen persönlich vorzustellen. „Das Format ist gut, schnell und ungezwungen“, urteilt Niklas Cramer. „Innerhalb kurzer Zeit konnten wir uns von zahlreichen Bewerbern ein persönliches Bild machen.“

Rocío Rapallo Fernández, eine der Bewerberinnen, teilt diese Ansicht. „Die Veranstaltung bot für Arbeitgeber und Arbeitsuchende eine tolle Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Man erhält dabei gleich einen Eindruck von dem Unternehmen und erfährt, wie die Arbeit aussehen wird.“

Rocío war eine von 27 spanischen Köchinnen und Köchen, die bei der Veranstaltung einen Job für die Sommersaison in Schweden fanden. Als leidenschaftliche Köchin und reisefreudiger Mensch war sie auf der Suche nach einem neuen Abenteuer in der Gastronomie. „Ich hatte das Glück, dass sich gleich mehrere Arbeitgeber für mich interessierten. So hatte ich die Möglichkeit, mir denjenigen auszusuchen, der am besten zu mir passt. Bisher bin ich mit meiner Arbeit und dem Umfeld hier in Schweden sehr zufrieden. Ich würde mich auf jeden Fall wieder dafür entscheiden!“

Parallel zu den Speed-Dating-Gesprächen standen EURES-Berater bereit, bei denen sich die Interessenten über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Schweden, die benötigten Unterlagen und die verschiedenen Mobilitätsangebote informieren konnten. Die EURES-Berater organisierten für die Vertreter der schwedischen Gastronomiebetriebe auch einen Besuch in einem Berufsbildungszentrum für das Gaststättengewerbe, dem Berufsbildungszentrum „Simone Ortega“, wo sie sich selbst ein Bild von der Kochausbildung in Spanien machen konnten. Dabei ergaben sich Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen schwedischen Betrieben und Ausbildungseinrichtungen in Spanien.

Die gesamte Veranstaltung erwies sich als großer Erfolg. „Von Arbeitsuchenden wie von Arbeitgebern erhielten wir überaus positive Rückmeldungen“, so das Fazit von Daniel Bellón Serrano. Natürlich gibt letztlich der Bedarf der Arbeitgeber den Ausschlag – unsere Kollegen in Schweden leisten hier wirklich sehr gute Zusammenarbeit –, doch wenn alles so läuft wie in den Vorjahren, gehe ich davon aus, dass das schwedische und das spanische EURES-Team nächstes Jahr eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine stelle werden.“

„Ich kann das jedem, der gerne reist und im Ausland arbeiten will, nur empfehlen“, zieht Rocío ihr persönliches Resümee. „Das ist eine tolle Möglichkeit, ein Land, seine Kultur und seine Traditionen aus der Perspektive der Einheimischen kennenzulernen.“

 

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