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Presseartikel18 April 2019Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

Mit sozialen Medien den Traumjob an Land ziehen?

Über 2 Milliarden Menschen nutzen jeden Tag soziale Medien, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Fotos hochzuladen oder unterhaltsame Videos anzusehen. Es gibt aber auch noch andere tolle Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel wird untersucht, warum soziale Medien der ideale Weg sein können, um einen Traumjob zu finden.

Social media: A job hunting tool?
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LinkedIn

Ein Artikel zum Thema Arbeitssuche über soziale Medien muss natürlich zuerst auf LinkedIn eingehen. Diese Seite gibt es seit 2002 und wurde speziell für berufliche Zwecke wie Netzwerkbildung und Einstellung geschaffen. LinkedIn bietet verschiedene Tools und Funktionen, von denen wir diejenigen ausgewählt haben, die wir für besonders nützlich halten:

Gruppen beitreten: Dass Gruppen bei der Stellensuche helfen, liegt auf der Hand. Bei LinkedIn gibt es über 1,7 Millionen Gruppen, die sich z. B. auf einzelne Unternehmen, Netzwerke, Organisationen und konkrete Themen beziehen. Wenn Sie einer Gruppe beitreten, können Sie sich mit Experten austauschen, Menschen mit den gleichen Interessen finden und vielleicht sogar potenzielle Arbeitgeber kennen lernen.

Stellen suchen: Die Stellensuche bei LinkedIn funktioniert in ähnlicher Weise wie viele Job-Suchmaschinen, d. h. man kann nach freien Stellen suchen und sich bewerben. Neben der manuellen Suche schlägt die Seite auch Stellen vor, die Ihrem Profil und Ihren beruflichen Interessen entsprechen (siehe unten). So lassen sich interessante und direkt von Arbeitgebern ausgeschriebene Stellen oft viel schneller finden.

Berufliche Interessen angeben: Unter dem Reiter „Jobs“ können Sie Arbeitgeber und Headhunter wissen lassen, dass Sie auf Arbeitssuche sind. Dabei können Sie verschiedene Angaben machen, z. B. die Stellenbezeichnungen, Arbeitsorte, Vertragsarten, Branchen und Beschäftigungszeiträume, die Sie interessieren. Aktivieren Sie den Bereich „Ich suche“ und füllen Sie ihn so genau wie möglich aus, um potenzielle Arbeitgeber über Ihre Interessen zu informieren.

Kenntnisse bestätigen lassen: Eine Kenntnisliste ist schnell angelegt, allerdings kann ein Arbeitgeber normalerweise nicht einschätzen, inwiefern die Angaben stimmen. Dazu gibt es die Funktion zur Bestätigung von Kenntnissen: Bestätigte Kenntnisse sind keine bloße Selbsteinschätzung und bieten potenziellen Arbeitgebern somit zusätzliche Sicherheit.

Twitter

Jeden Tag werden bei Twitter rund 500 Millionen Tweets abgesetzt. Damit ist die Seite eine vielseitige Quelle für Informationen, Trends und Nachrichten. Twitter eignet sich auch hervorragend für die Stellensuche, vor allem, wenn Sie gerne spontan von unterwegs suchen.

Hashtags folgen: Die meisten Arbeitgeber, Personalvermittler und Headhunter verwenden Hashtags, wenn Sie bei Twitter auf freie Stellen hinweisen. Mit einer schnellen und regelmäßigen Suche nach Hashtags wie #job finden Sie in null Komma nichts passende Stellenangebote. Verwenden Sie auch konkretere Hashtags, wenn Sie ein bestimmtes Unternehmen oder eine bestimmte Position ins Auge gefasst haben.

Führenden Personen und Unternehmen folgen: In jeder Branche gibt es führende Unternehmen und Einflussnehmer. Folgen Sie diesen Personen und Unternehmen. So erweitern Sie nicht nur Ihr Netzwerk, sondern sehen auch direkt die neusten Tweets dieser Branchenführer.

Gezielte Tweets einsetzen: Twittern Sie zu einer bestimmten Branche oder einem bestimmten Thema. So können Sie ohne großen Aufwand Ihr Interesse bekunden. Eventuell finden Sie so auch relevantere Follower oder nützliche Konten, denen Sie folgen möchten.

Stellen suchen: Auf Twitter gibt es keine klassische Stellensuche wie bei LinkedIn. Websites wie Jobs By Twitter und Twit Job Seek können hier Abhilfe schaffen. Folgen Sie einfach die Anweisungen auf diesen Websites, um Stellenangebote zu finden, die Sie interessieren.

Facebook

Wahrscheinlich denkt man bei der Stellensuche nicht zuerst an Facebook, aber die Seite kann trotzdem nützlich sein. Bei Facebook handelt es sich schließlich um das größte und am meisten genutzte soziale Netzwerk mit durchschnittlich nahezu 1,5 Milliarden täglich aktiven Nutzern. Hinzu kommt, dass 60 Millionen Unternehmen einen Facebook-Auftritt haben, sodass das Netzwerk einen wohlverdienten Platz auf dieser Liste hat.

Das eigene Netzwerk erweitern: Der wichtigste Schritt bei Facebook besteht darin, relevanten Gruppen beizutreten und die Seiten von Menschen und Unternehmen, die Sie interessieren, zu „liken“. So verpassen Sie keine Neuigkeiten und Hinweise auf freie Stellen. Zudem können Sie Ihre Kontoeinstellungen ändern, um bei neuen Beiträgen automatisch per E-Mail benachrichtigt zu werden, sodass Ihnen nichts entgeht.

Ein gesondertes Profil für die Stellensuche anlegen: Wenn Sie einen Schritt weiter gehen wollen, kann es sich lohnen, ein völlig neues „berufliches“ Profil anzulegen. So haben Sie einerseits einen speziellen Bereich, in dem Sie für sich werben können, und andererseits einen persönlichen Bereich, in dem Sie weiterhin Urlaubsfotos und lustige Inhalte hochladen können.

Allgemeine Tipps

Halten Sie Ihr Profil auf dem neuesten Stand: Ihr Profil ist unabhängig von der Social-Media-Plattform, für die Sie sich entscheiden, nur so wirkungsvoll wie die Informationen, die es enthält. Achten Sie darauf, dass Ihr Profil stets ausführlich, relevant und aktuell ist, um ihr Einstellungspotenzial zu maximieren.

Bleiben Sie professionell: Soziale Medien fördern ein gewisses Maß an Zwanglosigkeit. Beim Chatten mit Freunden ist das in Ordnung, aber potenzielle Arbeitgeber suchen Menschen, die etwas professioneller auftreten. Bevor Sie auf „Senden“ klicken, sollten Sie darüber nachdenken, wem Sie gerade schreiben und welche Anrede angemessen ist. Denken Sie auch daran, dass soziale Netzwerke nichts vergessen – Sie sollten nicht irgendwann einen alten Beitrag oder Tweet bereuen müssen!

Das waren also unsere Tipps für den Einsatz sozialer Medien bei der Stellensuche. Die Umsetzung ist nun Ihre Sache. Viel Erfolg!

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit EURES, dem Europäischen Portal zur beruflichen Mobilität

 

Weiterführende Links:

LinkedIn

Twitter

Facebook

 

Weitere Informationen:

Europäische Jobtage

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Die Artikel sollen den Nutzern des EURES-Portals Informationen zu aktuellen Themen und Trends liefern und zu Diskussionen und Diskussionen anregen. Ihr Inhalt spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) oder der Europäischen Kommission wider. Darüber hinaus unterstützen EURES und ELA die oben genannten Websites Dritter nicht.