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Presseartikel12 November 2019Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

Tipps für den Umgang mit negativem Feedback am Arbeitsplatz

Der Umgang mit Kritik am Arbeitsplatz ist nie einfach, selbst dann nicht, wenn sie konstruktiv ist. Kritik, die zwar schwer zu hören sein mag, hilft Ihnen jedoch letztendlich, sich zu verbessern. Hier sind unsere Top-Tipps für einen positiven Umgang mit Kritik am Arbeitsplatz.

How to handle negative feedback in the workplace
© Shutterstock

Lassen Sie sich von Ihren Gefühlen nicht überwältigen

Der Umgang mit negativem Feedback, sei es von Ihrem Vorgesetzten, einem Kollegen, einem Kunden oder einer anderen Person, kann eine Herausforderung darstellen. Ihre erste Reaktion ist wahrscheinlich nicht die rationalste Antwort, insbesondere wenn das Feedback unerwartet kommt. Wichtig ist, sich vor einer Reaktion Zeit zur Beruhigung, zur Beurteilung der Situation und zum Nachdenken zu geben. Nehmen Sie negative Kommentare am Arbeitsplatz nicht persönlich. Diese sind lediglich eine Kritik an Ihrer Arbeit und selten eine prüfende Betrachtung von Ihnen als Person.

Hören Sie zu und suchen Sie dann das Gespräch

Auch wenn Sie den Kommentaren Ihrer Feedbackgeber nicht unbedingt zustimmen, ist konstruktives Feedback eine gute Möglichkeit herauszufinden, was andere Personen von Ihrer Arbeit halten. So können Sie entsprechende Erwartungen besser erfüllen. Es ist wichtig, sich anzuhören, was Ihr Vorgesetzter, Kollege oder Kunde zu sagen hat, und in positiver Weise das Gespräch mit ihm zu suchen. Lassen Sie den Feedbackgeber seine Einschätzung der Situation mitteilen, ohne ihn zu unterbrechen. Wiederholen Sie anschließend, was Sie verstanden haben. Sind Sie sich in Bezug auf etwas unsicher, bitten Sie um weitere Erklärungen, ohne zu argumentieren oder Ihren Standpunkt zu verteidigen.

Setzen Sie erhaltenes Feedback um

Lernen Sie, wie Sie Kritik dekonstruieren können und entscheiden Sie, was Sie davon aufnehmen wollen. Wird das Feedback mündlich erteilt, ist es eine gute Idee, sich das Gesagte zu notieren, damit bei Bedarf darauf zurückgegriffen werden kann. Machen Sie sich Gedanken über Ihre nächsten möglichen Schritte, um zu verhindern, in Zukunft wieder das gleiche Feedback zu erhalten. Sie können beispielsweise eine Liste von Verbesserungspunkten erstellen, um Ihren Fortschritt zu verfolgen. Bei ernsteren Angelegenheiten oder bei Feedback von Ihrem Vorgesetzten können Sie ein Folgegespräch vereinbaren, um zu erörtern, wie Sie mit dem Feedback umgegangen sind.

Zeigen Sie Ihre Wertschätzung

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Feedbackgeber gute Absichten hat und versucht, Ihnen mit seinem Feedback zu helfen. Danken Sie dem Feedbackgeber für sein Feedback – nehmen Sie seine Bemühungen zur Kenntnis und lassen Sie ihn wissen, dass Sie seine Ehrlichkeit schätzen. Mit einer positiven Reaktion und Offenheit für konstruktives Feedback zeigen Sie, dass Sie ein professioneller und belastbarer Mitarbeiter sind, und Ihr Vorgesetzter, Kollege oder Kunde wird Ihnen dafür wahrscheinlich mehr Respekt entgegenbringen.

Seien Sie nicht zu hart zu sich selbst

Es lohnt sich nicht, sich weiterhin die Schuld für einen Fehler zu geben, den Sie gemacht haben, oder eine Situation, die Sie besser hätten bewältigen können. Denken Sie daran, dass niemand perfekt ist. Zwar ist es wichtig, dass Sie sich Ihrer Schwächen bewusst sind, doch sollten Sie Ihre Stärken und Leistungen nicht aus den Augen verlieren. Seien Sie stolz auf das, was Sie gut können, und versuchen Sie, nicht zu viel über Ihre Fehler nachzudenken bzw. Ihre Fehler keinen negativen Einfluss auf Ihr Selbstvertrauen haben zu lassen. Sobald Sie erhaltenem Feedback ausreichend Beachtung geschenkt und sich Gedanken darüber gemacht haben, wie Sie die Situation beim nächsten Mal anders angehen könnten, ist es an der Zeit, es hinter sich zu lassen.

Wir hoffen, diese Tipps werden Ihnen dabei helfen, positiv mit negativem Feedback am Arbeitsplatz umzugehen und Ihr volles berufliches Potenzial zu entfalten!

In Partnerschaft mit EURES, dem Europäischen Portal zur beruflichen Mobilität.

 

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