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EURES
Presseartikel11 März 2018Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

Wissenschaftlicher Fachkräftemangel in Malta dank EURES gelöst

Ein maltesisches Pharmaunternehmen, dem qualifizierte Labortechniker fehlten, fand mit Hilfe von EURES zehn neue Mitarbeiter aus Italien und Spanien.

EURES collaboration fills scientific skills gap in Malta
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Die Vermittlung von Arbeitsuchenden zählt zu den täglichen Aufgaben von Giliane Mallia, Leiterin des nationalen EURES-Koordinierungsbüros in Malta.

Giliane arbeitete kürzlich gemeinsam mit den EURES-Büros in Spanien und Italien daran, zehn Mitarbeiter für das maltesische Pharmaunternehmen Aurobindo zu finden. Das Unternehmen wurde bei seiner Suche nach Labortechnikern für die Qualitätskontrolle an EURES verwiesen, da Giliane zufolge „auf dem Arbeitsmarkt in Malta derzeit Fachkräftemangel herrscht und die erforderlichen Qualifikationen auf dem örtlichen Arbeitsmarkt nicht vorhanden waren“.

Was ist der Grund für diesen Mangel? Malta ist das Land mit der drittniedrigsten Arbeitslosenquote in der EU, weshalb zahlreiche lokale Arbeitgeber aktiv nach Mitarbeitern außerhalb des Inselstaates suchen.

Frederick Schembri, Geschäftsführer bei Aurobindo, beschreibt EURES in einem Wort: „beeindruckend“.

Als das Unternehmen gewachsen sei, habe man sich zunehmend mehr in der ganzen EU nach Mitarbeitern umgesehen. Heute kommen 30 Prozent der Firmenbelegschaft von außerhalb Maltas – dank EURES.

Schembri sagt: „[Bei der Personalsuche] können wir ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Zielgruppe anvisieren. Dies ist für uns sehr vorteilhaft, die Ergebnisse sprechen für sich selbst.“

Eine der Nutznießerinnen der Zusammenarbeit zwischen Aurobindo und EURES war Tamara Torcellini aus Italien. Tamara, die sehr gerne reist, war begierig darauf, in einem anderen EU-Land zu arbeiten, und hatte EURES schon eine Zeitlang als eines ihrer wichtigsten Tools für die Stellensuche genutzt. Als sie das Stellenangebot in Malta sah, witterte sie ihre Chance.

„Ich sandte meinen Lebenslauf für die Stelle als ‚Analytiker/in Qualitätskontrolle‘ in Malta und erhielt sofort eine Bestätigungs-E-Mail von EURES,“ erklärt Tamara. „Als mir das Unternehmen schließlich mitteilte, dass ich die Stelle bekommen hatte, wandte ich mich mit einigen Fragen über das Land an EURES, wo ich jede nur erdenkliche Hilfe bekam.“

Es ist diese zusätzliche Unterstützung, die EURES zu weit mehr als einem reinen Stellenvermittler macht. „Wir haben schon Fragen über Schulen, über Autos und sogar über die Einreise mit Haustieren beantwortet“, schmunzelt Giliane. Das kleine Team von EURES Malta hilft auch bei allen Formalitäten und unterstützt die Bewerber beim Kontakt mit anderen öffentlichen Stellen.

Giliane hofft, dass EURES künftig zum ersten Ansprechpartner für all diejenigen wird, die in einem EU-Land arbeiten möchten. „Unser Team bemüht sich um eine freundliche und hilfreiche Atmosphäre, in der wir Menschen nicht nur dabei helfen, ins Ausland überzusiedeln, sondern auch dafür sorgen, dass der Übergang möglichst reibungslos verläuft.“

Nach Tamaras Erfahrungen mit EURES zu schließen, erfüllen sich Gilianes Hoffnungen bereits. „Ich bin immer noch in Malta, und ich genieße die Insel, die Menschen und auch meine Arbeit“, meint Tamara. „Diese Erfahrung bereichert mich persönlich und beruflich. Ich kann dies allen nur ans Herz legen! Jeder sollte einmal versuchen, eine Weile im Ausland zu arbeiten oder zu studieren – EURES bietet die perfekte Gelegenheit dazu.“

 

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