Skip to main content
Logo der Europäischen Kommission
EURES
Presseartikel5 Dezember 2017Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

5 Gründe für den Eintritt in ein Start-up

Nach dem Abschluss seiner Ausbildung in China entschloss sich der Leiter der Kundenbetreuung Håvard Stjernen (29), ein Stellenangebot in Norwegen auszuschlagen und stattdessen für ein deutsches Start-up-Unternehmen tätig zu werden. Nachfolgend erläutert er seine Gründe.

5 reasons for joining a startup
EURES

1. Leben auf der Überholspur

In einem Start-up-Unternehmen sind Veränderungen an der Tagesordnung. Man hat es ständig mit neuen Projekten, Terminen, Personen, Ideen, Konzepten oder Beratungen zu tun. Wer einmal nicht aufpasst, versäumt schnell etwas Aufregendes. Nirgendwo sonst ist das Arbeitsleben so spannend. Nirgendwo sonst erwirbt man so viel Wissen in so kurzer Zeit. Ein Jahr Erfahrung in einem Start-up entspricht zwei oder drei Jahren in einem großen Traditionsunternehmen. Wenn Sie also noch jung sind und schon bald den Grundstein für Ihre berufliche Entwicklung legen wollen, haben Sie bessere Karten, wenn Sie sich für ein Start-up entscheiden.

2. Erfüllung im Beruf

Start-ups stellen Praktikanten nicht ein, damit sie Akten sortieren und Kaffee kochen. Vielmehr sollen sie wichtige Aufgaben für das Unternehmen erledigen. In Ihrem Vertrag steht vielleicht „Praktikum“, aber man wird Sie genau so behandeln wie alle anderen Mitarbeiter. In einem Start-up haben Sie mehr Einfluss auf den Gang der Dinge, und oft bietet man Ihnen genügend Spielraum, um in Ihre Rolle hineinzuwachsen. Ein Start-up-Unternehmen ist der ideale Ort, um herauszufinden, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind und welche Richtung Sie in Ihrer beruflichen Entwicklung einschlagen können.

3. Es ist kein reines Zuckerlecken

Sie vertragen keinen Stress? Aufregung ist Gift für Sie? In diesem Falle ist ein Start-up-Unternehmen nicht zu empfehlen. Warum? Weil das Leben dort kein reines Zuckerlecken ist. Selbst einige der berühmtesten Firmen dieser Art wie Uber und Airbnb kämpfen noch mit Problemen, die gelöst werden müssen. Die Devise „Das haben wir immer so gemacht“ gilt dort nicht. Ein Start-up muss sich erst ein Stück vom Kuchen erkämpfen, und dazu muss man härter und länger arbeiten. Es geht rasant und hektisch zu bei der Jagd nach dem Erfolg. Manchmal hat man den Eindruck, dass man schon kämpfen muss, um sich über Wasser zu halten, doch Unternehmen und Menschen, die trotz allem durchhalten, werden schließlich belohnt. Die Arbeit in einem Start-up-Unternehmen vermittelt wertvolle Erfahrungen im Umgang mit dem Unsicherheitsfaktor. Die Mitarbeiter eines Start-ups haben täglich damit zu tun und lernen, wie man sich geschickt auf wirtschaftlichem Neuland bewegt.

4. „Alles“ ist möglich

Start-ups sind oft durch eine flache Leitungsstruktur und schnelles Handeln gekennzeichnet. Dies heißt, dass Sie Ihre Ideen und Konzepte schnell und umfassend realisieren und erproben können. Sie haben dort wirklich die Chance auszuloten, was ein Unternehmen in kurzer Zeit zu erreichen vermag. Da meist keine Bürokratie herrscht, lassen sich gute Ideen erstaunlich schnell in die Tat umsetzen. Start-ups sind häufig bereit, bei der Erprobung von etwas Neuem noch ein paar Schritte weiter zu gehen, so dass kreative Köpfe hier ein optimales Umfeld vorfinden.

5. Rasches berufliches Fortkommen

Wenn Sie in einem Start-up-Unternehmen tätig sind, wird man schnell auf Sie aufmerksam, wenn Sie Ihre Arbeit gut machen. Aufgrund der Struktur und Bereitschaft zum schnellen Handeln werden all jene, die Beharrlichkeit an den Tag legen, zu guter Letzt belohnt. Ich nahm meine Arbeit für CupoNation vor zwei Jahren auf und bin vom Kundenbetreuer zunächst zum Großkundenbetreuer und dann zum Leiter der Kundenbetreuung avanciert. Natürlich hätte ich das ohne ein gerüttelt Maß an harter Arbeit nicht geschafft, aber wenn ein Unternehmen rasch expandiert, entstehen dort häufiger neue Stellen als in einer schon lange bestehenden Firma.

 

Verwandte Links:

CupoNation

Uber

AirBNB

 

Weitere Informationen:

Europäische Jobtage

Drop’pin@EURES

Suche nach einem EURES-Berater

Lebens- und Arbeitsbedingungen in den EURES-Ländern

Stellensuche in der EURES-Datenbank

EURES-Dienstleistungen für Arbeitgeber

EURES-Veranstaltungskalender

Vorschau auf Online-Veranstaltungen

EURES auf Facebook

EURES auf Twitter

EURES auf LinkedIn

EURES auf Google+

Einzelheiten

Themen
Geschäft /UnternehmertumBest-Practice-Verfahren von EURESHinweise und TippsArbeitsmarktnachrichten/MobilitätsnachrichtenErfolgsgeschichtenJugend
Verwandte(r) Abschnitt(e)
Leben und Arbeiten
Sektor
Accomodation and food service activitiesActivities of extraterritorial organisations and bodiesActivities of households as employers, undifferentiated goods- and servicesAdministrative and support service activitiesAgriculture, forestry and fishingArts, entertainment and recreationConstructionEducationElectricity, gas, steam and air conditioning supplyFinancial and insurance activitiesHuman health and social work activitiesInformation and communicationManufacturingMining and quarryingOther service activitiesProfessional, scientific and technical activitiesPublic administration and defence; compulsory social securityReal estate activitiesTransportation and storageWater supply, sewerage, waste management and remediation activitiesWholesale and retail trade; repair of motor vehicles and motorcycles

Haftungsausschluss

Die Artikel sollen den Nutzern des EURES-Portals Informationen zu aktuellen Themen und Trends liefern und zu Diskussionen und Diskussionen anregen. Ihr Inhalt spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) oder der Europäischen Kommission wider. Darüber hinaus unterstützen EURES und ELA die oben genannten Websites Dritter nicht.